Geleitwort von Brigitte Faust

Über eine halbe Million Beschäftige sorgen jeden Tag dafür, dass in Deutschland ein Angebot an hervorragenden Lebensmitteln zur Verfügung steht. Die internationale Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Branche sichert zudem verlässlich die Lebensmittelversorgung von vielen Millionen Menschen.

Die Branche investiert dabei viel in Ausbildung und betriebliche Weiterbildung. Mit Blick auf schrumpfende Bewerberzahlen aufgrund des demografischen Wandels gewinnt das Thema Qualifizierung weiter an Bedeutung. Wir brauchen motivierte und gut qualifizierte Mitarbeiter, die sich mit Herzblut einbringen und mit ihrer Arbeit identifizieren.

Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, sind Betriebsräte und Arbeitgeber gefordert, professionell und partnerschaftlich zusammen zu arbeiten. Aufgrund der hohen inhaltlichen und strukturellen Anforderungen sind starke Qualifizierungspartner unerlässlich. Zu nennen seien hohe Produktanforderungen, verbunden mit ständiger Prozessoptimierung und das wachsende Bewusstsein für Nachhaltigkeit und die Verantwortung für den Umgang mit Ressourcen. Der Qualifizierungsbedarf geht damit sicherlich nicht aus.

Aus diesem Grund schätze ich das Bildungszentrum Oberjosbach als einen solchen starken Qualifizierungspartner sehr. Das Programm des BZO bietet auch in diesem Jahr engagierten Betriebsräten vielfältige Bildungsmaßnahmen an, um sie genau auf diesem Weg zu begleiten.

Ich wünsche allen Teilnehmern eine inspirierende und wertvolle Zeit im BZO!

 

Brigitte Faust
Präsidentin Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. (ANG)

Geleitwort von Ernst Fischer

Je mehr wir zu wissen glauben, desto schwieriger ist es, Neues zu lernen. Doch gerade in unserer immer komplexer werdenden Arbeitswelt sind Mut zur Veränderung und Wille zur kontinuierlichen Optimierung der betrieblichen Abläufe unentbehrlich.

Besser werden. Diesen Anspruch haben wir als Unternehmer. Diesen Anspruch haben aber auch viele Mitarbeiter. Denn nur, wenn wir gewohnte Prozesse permanent in Frage stellen, die ausgetretenen Pfade verlassen, können wir uns weiterentwickeln und den heutigen Anforderungen gerecht werden.

Eine Investition in die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter ist eine Investition in die Zukunft der Branche. Motivierte und kompetente Arbeitnehmer sind der Erfolgsfaktor Nummer eins.

Die Vielfalt des praxisorientierten Seminarangebots des BZO kann einen wertvollen Beitrag zur Qualifizierung der Mitarbeiter leisten und wird im Idealfall nicht nur der beruflichen Fortentwicklung des Einzelnen zugute kommen, sondern auch den Unternehmen dienen.

Als Vertreter der gastgewerblichen Arbeitgeber gilt meine Sorge den Unternehmern und den Mitarbeitern. Sicherlich gibt es zu vielen Themen natürliche Interessengegensätze zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Unverzichtbar jedoch sind dabei das gegenseitige Verständnis, die uneingeschränkte Kommunikationsbereitschaft und umfassende Dialogfähigkeit, um gemeinsame Problemlösungen zu entwickeln.

In diesem Sinne wünsche ich den Seminarteilnehmern viel Erfolg bei der sachorientierten Umsetzung des Erlernten.

 

Ernst Fischer
Präsident des DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband)

Geleitwort von Michaela Rosenberger

Das Programm des BZO richtet sich vorrangig an Betriebsräte in der Lebens- und Genussmittelindustrie, im Nahrungsmittelhandwerk und im Hotel- und Gaststättengewerbe. Es ist aber auch eine Einladung an alle Beschäftigten aus diesen Branchen und in Teilen wird und soll das Programm auch bei Angehörigen anderer Branchen Interesse finden. Die Möglichkeit zur Seminarteilnahme ist dabei nicht abhängig von der Zugehörigkeit zu einer Gewerkschaft.

Die Seminarangebote des BZO sind vielfältig und reichen von Grundseminaren (nicht nur) für neugewählte Betriebsratsmitglieder bis hin zur Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik für die Interessenvertretung. Für spezifische Themen des Ernährungsgewerbes ist dabei ebenso Raum wie für eine Fülle unternehmensspezifischer Seminare.

Kurzum: An keiner anderen Weiterbildungseinrichtung für Arbeitnehmer können die Probleme unserer Branchen so hautnah diskutiert werden.

Zu den Referenten der Seminare gehören neben Trainern und Spezialisten vieler Fachrichtungen auch erfahrene Betriebsratsmitglieder und Management-Verantwortliche.

Nicht zuletzt ist durch eine sehr moderate Preisgestaltung bei den Kursen dafür gesorgt, dass die Kostenbelastung auf Grund von Weiterbildungsmaßnahmen auch für die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche überschaubar bleibt.

Vieles spricht dafür, dass die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts eine Aus- und Weiterbildungsgesellschaft sein wird. Es ist für Deutschland aussichtslos, nahezu allein über den Weg der »Kostensenkung« mit Billiglohnländern jeder Art konkurrieren zu wollen. Die Innovationspotenziale und Arbeitsplatzchancen der Zukunft müssen intelligent erarbeitet werden.

Das Bildungszentrum Oberjosbach trägt seinen Teil dazu bei.

 

Michaela Rosenberger
1. Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

Geleitwort von Dr. Wolfgang Ingold

Mit 555.000 Beschäftigten ist die Ernährungsindustrie der viertgrößte deutsche Industriezweig. Im Zentrum der Lebensmittelkette bietet die überwiegend durch kleine und mittelständische Unternehmen geprägte Branche vielfältige und sichere Beschäftigungsmöglichkeiten in allen Regionen Deutschlands.

Die moderne Lebensmittelproduktion in der Ernährungsindustrie sorgt für die ständige Verfügbarkeit hochwertiger, sicherer und vielfältiger Lebensmittel in Deutschland. Harter Wettbewerb, qualifiziertes Personal und ein hohes Innovationspotential zeichnen die Leistungsfähigkeit der Branche aus und machen uns international wettbewerbsfähig.

Damit dies auch in Zukunft so bleibt, sind die Aus- und Weiterbildung von Fach- und Nachwuchskräften für die Lebensmittelhersteller daher besonders wichtig. Das Bildungszentrum Oberjosbach (BZO) leistet mit seinen Weiterbildungsseminaren einen wertvollen Beitrag zur Qualifizierung der Mitarbeiter unserer Branche.

Als Unternehmer kann ich aus Erfahrung sagen, dass gut ausgebildete Mitarbeiter und Betriebsräte zu einer guten Unternehmensführung maßgeblich beitragen und somit den langfristigen Erfolg eines Unternehmens sichern. Ich wünsche den Veranstaltern und Teilnehmern viel Erfolg und wertvolle Erfahrungen mit dem diesjährigen Seminarprogramm.

 

Dr. Wolfgang Ingold
Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen  Ernährungsindustrie (BVE)